Was macht ein UX Designer?

UX bedeutet User eXperience: das Nutzererlebnis. Immer wenn ein User mit einem digitalen Produkt, z. B. einer Webseite interagiert, entsteht ein Nutzererlebnis. Das beinhaltet die Erwartungen des Users bevor er die Webseite aufruft, das Erlebnis während er sich durch die Webseite klickt und die bleibenden Erinnerungen.

Ein UX Designer sorgt dafür, dass dieses Nutzererlebnis bestmöglich für die gewünschte Zielgruppe abläuft. Dabei berücksichtigt er stets die Unternehmensziele des Absenders, z. B. des Webseiten-Inhabers.

Um das zu erreichen, muss sich ein UX Designer mit beiden Parteien intensiv auseinander setzen. Was will der Unternehmer, welche Ziele verfolgt er mit seinem Produkt und wen möchte er ansprechen? Und was will der User:

  • Wer ist er,
  • was erwartet er,
  • wie sucht er,
  • wann sucht er,
  • wo sucht er,
  • warum sucht er?

Der UX Designer entwickelt also eine Strategie, die die Bedürfnisse des Users und des Unternehmers erfüllt.

1. Analysiert ein UX Designer:

  • Nutzertypen und -gruppen* und erstellt sogennante User Personas
  • Nutzerziele und Nutzerverhalten*
  • Motivation
  • Best Practices und Wettbewerber
  • Verbesserungspotentiale
*z. B. anhand bestehender Daten (getrackt durch z. B. Analytics oder Piwik)

2. Entwickelt ein UX Designer eine Strategie:

  • Produkt- und Unternehmensziele
  • Aufgaben, Umfang und Anforderungen
  • Methodiken
  • Inhalte und Funktionen
  • Projektplanung

3. Baut ein UX Designer eine Architektur

  • Strukturierung der Inhalte und Funktionen
  • Definition der Ebenen und Hierarchien
  • Gestaltung der Sitemap
  • Entwicklung der Navigation – hier geht’s zu Design-Beispielen für die Navigation
  • Bestimmung von Suche, Sortierung und Filtern
  • Festlegung der Inhalte einzelner Screens
  • Bestimmung der Wege durch die Anwendung

4. Skizziert der UX Designer Wireframes

  • Definition des inhaltlichen Aufbaus und der Funktionen
  • Positionierung der einzelnen Elemente (inkl. Navigation und Interaktionen)
  • Entwicklung der responsiven Ansichten

Im Anschluss daran übernehmen die Visual Designer und die Entwickler das Projekt und setzen es entsprechend um.

Warum ist die Arbeit eines UX Designers so wichtig?

Design und entsprechend auch UX Design löst Probleme: Der User findet auf Anhieb die Informationen, die er sucht. Er findet sich zurecht und fühlt sich gut im Umgang mit dem Produkt. Seine Erwartungen werden erfüllt, er behält die Anwendung in guter Erinnerung. Kurzum sein Nutzererlebnis verläuft durchweg positiv. Das wiederum schafft Vertrauen und eine Bindung zur Marke, führt zum Konsum, zu Empfehlungen und positiven Bewertungen.

Grob zusammengefasst sorgt ein UX Designer für eine Top-Usability einer Webseite oder Application.

Und warum Nutzerfreundlichkeit auch für deine Webseite wichtig ist, kannst du hier nachlesen.

John Baker
Su Wiemer
Hola! Als Designerin helfe ich Small-Business-Ownern einen Top-Online-Auftritt zu gestalten. Ich unterstütze dich klare Strukturen zu schaffen und ein nutzerfreundliches Design zu entwickeln, das deine Besucher begeistert. Hier erfährst du mehr über mich. Happy day! Goldmarie a.k.a. Su

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