10 Must-haves für Solopreneure, die ins Online Business starten

Diese 10 Must-haves fürs Online Business habe ich für dich als Empfehlung und zur Orientierung zusammengestellt. Inspiriert haben mich dazu Sascha Theobalds Fragen zur Blogparade “Mein wichtigster Rat an mein Gründer-Ich”.

Lange habe ich viele dieser Punkte vernachlässigt und jetzt bin ich sehr dankbar, dass ich, dank eines Coachings und den folgenden Entwicklungen endlich dazu gekommen bin, all das zu beherzigen.

Seitdem fühle ich mich rundum wohl mit meinem Online Business, das sich nach wie vor noch im Aufbau befindet und bin erfüllter und erfolgreicher denn je. ♥

Bewusst führe ich hier ‘gute Gründe‘ auf, anstelle von Business- oder Marketing-Zielen. Denn mit der Zeit habe ich festgestellt, dass mich knallharte Ziele, wie z.B. Umsatzsteigerung nicht antreiben. Sie haben mich eher unter Druck gesetzt.

Die guten Gründe, die mich heute bewegen, bringen mich persönlich voran und tragen maßgeblich zu meinem Wohlbefinden bei.

Ein guter Grund mich für mein Business ins Zeug zu legen, ist z.B. die Weiterentwicklung. Auf persönlicher und beruflicher Ebene. Ich habe in den letzten zwei Jahren so viel gelernt und entwickelt, das fühlt sich einfach saugut an und ist ein mega Motivator.

Und darum geht es hier: Finde heraus, was dich motiviert. Welche Gründe bewegen dich jeden Morgen mit Freude in den Tag zu starten und an deinem Business zu arbeiten?

Wenn du dir darüber im Klaren bist und diesen Gründen Raum gibst, dann hast du den besten Motivator gefunden, den es gibt.

2. Geduld und Durchhaltevermögen

Es geht nicht von heute auf morgen. Es braucht Zeit ein Business aufzubauen und es braucht Zeit bis Maßnahmen greifen. Ich rede hier nicht von Monaten, sondern von Jahren.

Gerade in der Anfangsphase entwickelt sich dein Business, deine Positionierung, deine Strategie enorm. Erlaube dir, daran zu feilen und ggf. nochmal alles über den Haufen zu werfen.

Auch Maßnahmen wie z.B. die Entwicklung eines Blogs oder der Aufbau eines Newsletter-Verteilers braucht Zeit. Du musst erstmal zu deinem Thema finden, schreiben, schreiben, schreiben, Google glücklich machen, eine große Leserschaft beeindrucken und erst dann kannst du mit Ergebnissen rechnen. Die wenigsten schaffen das im Überflug.

3. Mut zur Nische

Auch ich habe es lange, lange nicht geschafft, meine Nische zu finden und zu verstehen, warum das so sinnvoll ist.

Aber es ist tatsächlich so: Die meisten werden erst sichtbar, wenn ihnen ein Nischenprodukt zuzuordnen ist.

Als Designerin habe ich viele Jahre einen Bauchladen angeboten. Ich war eine von ganz vielen – wie sollte man mich in der Masse wahrnehmen?

Deine Webseite konvertiert schlecht?

Dann hol dir jetzt die 6 Schritte-Anleitung für ein nutzerfreundliches Webdesign, das die Usability fördert und hilft, dass deine Angebote genutzt werden.

Seit ich den Mut hatte, ‘nutzerfreundliches Design für Solopreneure im Online Marketing’ in den Fokus zu rücken, werde ich zunehmend als Expertin dafür wahrgenommen. Und diese Aufmerksamkeit ist Gold wert.

Und nicht nur das: Wenn du ein spezielles Thema für dich gefunden hast, wird es dir sehr viel leichter fallen, deine Marketing-Strategie zu finden und Inhalte zusammenzustellen. Denn du weißt jetzt worauf du dich zukünftig fokussierst und was von dir erwartet wird.

Die Ideen werden sprudeln: Inhalte für deine Webseite, Themen für deinen Blog, Newsletter oder Freebies – all das wirst du mit sehr viel mehr Leichtigkeit zusammenstellen.

Aber es kommt noch besser, denn auch was deine persönliche Entwicklung betrifft, siehst du klarer. Die Auswahl von Büchern, Weiterbildungsmaßnahmen usw. ist auf das Thema beschränkt und somit fällt die Auswahl leichter und das spart wertvolle Zeit. 

Sobald du einen Expertenstatus erreicht hast, kannst du dein Angebot erweitern. Vorausgesetzt, du hast dann überhaupt noch Lust darauf. Denn es ist tatsächlich sehr bequem in einer Nische. 😉

4. Wunschkunden

Auch hier schreibe ich bewusst Wunschkunden und nicht Zielgruppe. Denn auch das ist inzwischen ein großer Motivator für mich: Mit Menschen zu arbeiten, die zu mir und dem, was ich anbiete passen.

Ich habe 2017 mehrere Wunschkunden anhand eines Steckbriefes definiert und seither entwickle ich alles im Online-Marketing für sie. Wenn ich Blog-Artikel schreibe, schreibe ich in meiner Vorstellung einen Brief an eine dieser Personen. Das ist unglaublich hilfreich.

Und das funktioniert. Ich erreiche inzwischen hauptsächlich meine Wunschkunden! 

Und das führt zu einer tollen und fruchtbaren Zusammenarbeit, die Spaß macht und die ich nicht mehr missen möchte.

5. Ein prägnantes Branding

Online werden inzwischen unzählige Maßnahmen und Angebote gestreut. Hier gilt es aus der Masse hervorzustechen.

Das erreichst du mit einer spitzen Positionierung (Nische, Wunschkunden), die aber natürlich nach Außen hin erkennbar sein muss. Dass heißt, alles was dich ausmacht bzw. was du dir wünschst, was andere von dir wahrnehmen sollen, muss sich in deinem Auftritt widerspiegeln – in deinem Markenauftritt, aber auch in deinem Auftreten als Person.

Dann schaffst du es deine Werte schnell und eingängig zu vermitteln und die gewünschten Wunschkunden zu erreichen.

6. Zeit für dein Business

Ich habe viele Jahre nur wenig Zeit in mein eigenes Business gesteckt und entsprechend kaum etwas bewegt.

Deshalb hat sich das inzwischen geändert. Die frühen Morgenstunden gehören Goldmarie.

Und das ist eine sinnvolle Investition. Denn in dieser Zeit bilde ich mich weiter, schreibe Artikel, Newsletter-Texte und finde neue Lösungen für meine Kunden, die so auch davon profitieren. Z. B. Online-Kurse oder ein Mitgliederbereich mit Tutorials und Hilfestellungen.

Diese Zeit, die du für dein eigenes Business aufbringst, kannst du einsparen, indem du unliebsame oder administrative Aufgaben auslagerst. Ich habe beispielsweise eine virtuelle Assistentin, die dafür sorgt, dass ich mich und mein Business weiterentwickeln kann.

7. Eine Online-Marketing Strategie

Einfach Machen ist immer gut, aber ganz ohne Strategie solltest du nicht loslegen. Denn dann läufst du Gefahr, dass du bei all den Möglichkeiten den Überblick verlierst, die das Online-Marketing mittlerweile bietet.

Ich empfehle dir, im Vorfeld zu überlegen, welche Kanäle, Maßnahmen und Formate zu dir und deinem Vorhaben passen.

Frag dich am besten, wo du am ehesten deine Wunschkunden antriffst (Soziale und / oder Business Netzwerke, Google…), welche Formate zu dir und deiner Arbeit passen (Blog, Vlog, Podcast, etc.) und mit welchen Maßnahmen du zunächst starten möchtest (Posts, Anzeigen, Newsletter…).

Konzentrier dich darauf und lass dich nicht ablenken. Denn du solltest über längere Zeiträume erstmal testen, was für dich und deine Wunschkunden funktioniert. Und bedenke, es braucht Geduld. Resultate zeigen sich erst nach einer guten Weile.

8. Eine Mastermind-Gruppe

Holy shit, warum habe ich das erst so spät für mich entdeckt!?

Für mich ist meine Mastermindgruppe und meine Accountability-Partnerin (danke für die Inspiration Gordon Schönwälder) eine wahre Bereicherung. Ein dicker Dank geht an dieser Stelle an Euch raus!

In einer Mastermindgruppe geht es darum, sich gegenseitig im Tun zu bestärken, zu motivieren und Erfahrungswerte auszutauschen. Für Solopreneure ist das ein Segen, denn du kannst deine Herausforderungen, Ziele, Probleme, Frustrationen und auch deine Erfolge mit Gleichgesinnten teilen und bekommst jede Menge Input und Hilfestellungen.

Das möchte ich dir wirklich ans Herz legen: Verabrede dich mit Menschen, die ähnliche Ziele haben und tausch dich mit ihnen aus. Du wirst sehen, das bringt dich ungemein weiter.

9. Mut zum Nein

Sag nein zu Projekten, die dich nicht weiterbringen und zu Kunden, die dich und dein Angebot nicht verstehen. Oder die nicht motiviert und beratungsresistent sind.

Tu dir das nicht an. Sag nein, zu negativen Einflüssen und Gefühlen.

Glaub mir, so ein ‘Nein’ befreit und macht Platz für Besseres.

10. Überblick über Steuern & Rechtliches

Nach all den Emotionen werde ich zum Schluss nochmal sachlich: Es ist wichtig, dass du dich mit Steuern und rechtlichen Dingen auseinandersetzt, bzw. dir zumindest einen Überblick verschaffst.

Natürlich kann dir ein Steuerberater das Thema Steuern abnehmen, aber finde den Richtigen!

Mein erster Steuerberater kannte sich beispielsweise nicht mit Einzelunternehmern aus und so kam es, dass ich ordentlich nachzahlen musste.

Spätestens seit der in Kraft getretenen DSGVO ist auch klar, dass du gerade im Online-Marketing Rechte wahren musst.

Das fängt beim Datenschutz an, geht über Urheber- und Lizenzrechte bis hin zur korrekten Darstellung deines Impressum und deiner AGB.

Sicher dich also ab, damit es kein böses Erwachen gibt und du voll durchstarten kannst!

Happy working!
Goldmarie a.k.a. Su

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