Meine 8 Schritte zum #personalbrandmix

Personal Branding ist derzeit in aller Munde. Auch die wunderbare Dr. Kerstin Hoffmann hat unter dem Hashtag #personalbrandmix eine Blog- und Webparade gestartet und ich bin gerne dabei.

Wie du wahrscheinlich weißt, gestalte ich für Jungunternehmer und Solopreneuere Markendesigns. Ich liefere also einen Teilbereich des Personal Brandings, bei mir bekommst du alles was du brauchst, um dich visuell als starke Marke zu präsentieren.

Doch heute möchte ich dir einen Blick hinter meine Kulissen gewähren und dir zeigen, was ich für mein Personal Branding tue. Denn auch ich arbeite als Solopreneurin stets an meiner Personal Brand. Derzeit sogar intensiver als je zuvor, denn eines meiner Ziele ist, als Expertin für Logo, Corporate und Web Design wahrgenommen zu werden.

Diese Maßnahmen gehören zu meinem persönlichen Kommunikationsmix:
 

Der Name

Obwohl ich mir den Namen „Goldmarie“ mit anderen teile, ist er im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert. Ich habe schon unzählige Male positives Feedback bekommen. Er ruft eine fröhliche Stimmung hervor und bleibt in Erinnerung.
Früher hieß meine „Agentur“ Goldmarie, heute bin ich die Goldmarie. Goldmarie a.k.a. Susanne Wiemer. So lautet stets mein Absender in E-Mails. Diese Veränderung schafft nochmal mehr Nähe zu meinen Interessenten und Kunden, denn Goldmarie hat nun ein Gesicht. Und das stärkt schließlich mich bzw. mein Personal Brand.

Solch ein Name macht für Solopreneure nur Sinn, wenn er sich leicht merken lässt. Andernfalls googeln Interessenten zuerst deinen Eigennamen. Den merken wir uns eher als einen abstrakten Firmennamen. Und wenn du keinen Allerweltsnamen hast, so wie ich vor meiner Heirat, findet man dich so schneller. Entsprechend macht es Sinn, mit dem Eigennamen aufzutreten.
 

Mein Corporate Design

Das Design deiner Webseite, deiner Visitenkarte, deiner Postings, etc. ist das Erste, was wahr genommen wird und Emotionen auslöst. Deshalb ist es so wichtig, dass deine Kommunikationsmittel schon an der visuellen Aufmachung zu erkennen sind.

Deine Webseite konvertiert schlecht?

Dann hol dir jetzt die 6 Schritte-Anleitung für ein nutzerfreundliches Webdesign, das die Usability fördert und hilft, dass deine Angebote genutzt werden.

Auch für mich habe ich ein individuelles Corporate Design entwickelt, welches ich konsequent und kontinuierlich einsetze. Denn nur so erreiche ich, dass dieser Look stets mir zugeordnet wird. Dazu gehören neben dem Logo, Headlines, die wie mit einem Textmarker markiert sind, auch meine Farben: Schwarz/Weiß und als Sekundärfarbe das Zitronengelb und meine Typo. Letztere habe ich in meinen neun Jahren Selbstständigkeit tatsächlich noch nie verändert. Der Rest wurde schonmal einem minimalen Redesign unterzogen, da ich meine Ausrichtung verändert habe.
 

Hilfreicher Content, Content, Content

In meinem Blog gebe ich Jungunternehmern regelmäßig Tipps zum Aufbau und zur idealen Visualisierung ihrer Marke. Ich gebe mein ganzes Wissen weiter: In Tutorials zeige ich, wie man einzelne Kommunikationsmittel selbst gestalten kann und in Videos erkläre ich, worauf es ankommt. Ich möchte, dass meine Interessenten und Kunden eine starke Marke entwickeln und nachhaltig etablieren. Und dafür recherchiere und schreibe ich schonmal mehrere Stunden an einem Artikel.

In Videos und Tutorials gebe ich zudem einen kurzen Hinweis darauf, wer ich bin und wofür ich stehe. Das Vorschaubild entspricht meinem Corporate Design und während des Abspielens wird mein Logo eingeblendet. Im Hintergrund siehst du ebenfalls mein Logo groß an meiner Büro-Wand.
 

Mein Design-Letter

Mein Design-Letter geht alle 14 Tage an meine Newsletter-Abonnenten raus. Auch hier liefere ich hilfreichen Content, der meist in Verbindung mit einem aktuellen Blog-Artikel steht. Im Design-Letter erkläre ich in Kurzform worauf es ankommt oder wie man Schritt für Schritt etwas umsetzt und wer mehr erfahren möchte, klickt auf den verlinkten Blog-Artikel.

Auch hier lautet mein Absender „Goldmarie a.k.a. Su Wiemer“ und auch hier spielt mein Corporate Design eine Rolle.
 

Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken

In sozialen Netzwerken handle ich tatsächlich spontan. Viele Nutzer erstellen Redaktionspläne, mir gelingt das nicht. Es liegt vermutlich daran, dass ich „echt“ auftreten möchte und das bekomme ich nicht hin, wenn ich lange im Voraus plane. Ich möchte in den sozialen Netzwerken einen Einblick in meine Arbeit gewähren, denn viele kennen zwar die Ergebnisse meiner Arbeit, wissen aber oft nicht, wie der Weg dahin aussieht. Und das heißt, ich schieße Fotos meist an dem Tag, an dem ich sie poste. Denn genau in dem Moment beschäftigt mich dieses Thema und ich kann dazu etwas weitergeben.

Vor ein paar Wochen habe ich angefangen auf Instagram eine Serie zu starten: Meine „Tooltime“. In kurzen Videos stelle ich jeden Donnerstag ein Tool vor, mit dem ich gerne arbeite und das meinen Wunschkunden wahrscheinlich auch eine Hilfe ist.

Zudem nutze ich bei Fotos auf Instagram primär einen Filter, damit auch mein Profil einen eigenständigen Look erhält.
 

Verlinkung

Besonders wichtig ist, dass diese unterschiedlichen Kommunikationskanäle untereinander verlinkt sind. Das heißt, auf meinem Youtube-Kanal ist mein Blog, mein Instagram- und mein Facebook-Account verlinkt (das Impressum natürlich auch). Umgekehrt sieht es genauso aus.
In meinen Design-Lettern gibt es primär Links zum passenden Blog-Artikel, aber auch zu den genannten Kanälen.

Innerhalb meiner Blog-Artikel verlinke ich zu anderen Artikeln, deren Inhalt an dieser Stelle relevant ist.

Eine sinnvolle Verlinkung der einzelnen Kanäle gehört also unbedingt auch zu meinem Kommunikationsmix.
 

Authentizität

Ich verzichte auf Etikette. Dass heißt nicht, dass ich unhöflich bin, herumpöbel oder in Jogginghose im Büro sitze. Ich bin so, wie ich bin. Als Designerin/Kreative habe ich das Glück, dass von mir keiner eine Uniform oder einen Dresscode erwartet. Aber in meiner beruflichen Laufbahn wurde von mir dennoch das ein oder andere Mal verlangt, jemand zu sein, der ich nicht bin. Es sollte dann doch ein Anzug sein und ein Verhalten, wie man es in Business- und Agenturkreisen pflegte (früher war alles anders). Davon habe ich inzwischen Abstand genommen. Ich habe meine Ansprache in meinem Blog vom Sie zum du geändert, denn das entspricht mehr meiner Natur. Ich fühle mich wohler damit und mit meinen Kunden lande ich sowieso irgendwann beim du, da ich sehr intensiv mit meinen Kunden zusammenarbeite.

Im direkten Kontakt zwinge ich natürlich niemanden zum du. Wer beim Sie bleiben mag, bleibt beim Sie. Auch gut.
 

Goldenes Mikro

Auch wenn es nur eine kleine Rolle spielt, für mich ist es das i-Tüpfelchen: mein goldenes Mikro. Wer schon mit mir geskypt oder gezoomt, mich in Tutorials gesehen hat, wird es schon wahrgenommen haben. Ein goldenes Mikro für Goldmarie ist ein Muss, oder?
 

Diese acht Maßnahmen begleiten mich stetig, werden optimiert, erweitert und ergänzt.

Wenn auch du solche Schritte zum #personalbrandmix einrichten möchtest, solltest du dir im Vorfeld über Folgendes im Klaren sein:
• Welche Ziele möchtest du erreichen und warum?
• Welche Wunschkunden möchtest du ansprechen?
• Wer willst du sein? Bzw. als welche Person möchtest du wahrgenommen werden?

Wenn du das definiert hast, findest du heraus:

• Wo du deine Zielgruppe findest, und welche Kommunikationskanäle für dich in Frage kommen
• Welche Inhalte relevant sind
• Wie du idealerweise kommunizierst
 
Happy working!
Goldmarie a.k.a. Su Wiemer
 

Susanne Wiemer
Hola, ich bin Goldmarie a.k.a. Su Wiemer und ich zeige dir, wie du einen Online-Auftritt gestaltest, der deine Wunschkunden magisch anzieht und sie in Kunden umwandelt – Design matters!

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.