7 kritische Fragen: Zündet deine Geschäftsidee?

1/ Brennst du für deine Idee?

Wenn du mit deiner Geschäftsidee durchstarten möchtest, sollte dich der Gedanke an deine zukünftige Tätigkeit mit Leidenschaft erfüllen. Denn nur wenn du dich hundertprozentig damit identifizieren kannst, schaffst du es alle Energie und Kraft in dieses Business zu stecken.

Frag dich also und gib dir ehrliche Antworten: Passt dieses Vorhaben zu dir? Weckt es deinen Tatendrang? Löst der Gedanke daran positive Gefühle bei dir aus? Und kannst du dir vorstellen, dass das auch in fünf Jahren noch so ist?

Zur Überprüfung notiere, was du in den nächsten fünf Jahren erreichen möchtest. Schließe auch deine privaten Wünsche ein. Lässt sich deine Geschäftsidee mit deinen Wünschen vereinbaren?

2/ Löst deine Idee Probleme?

Ein wichtiger Schritt bei der Entwicklung deiner Geschäftsidee ist die Auseinandersetzung mit deiner Zielgruppe. Du solltest versuchen so viel wie möglich über sie zu erfahren. Finde heraus welche Bedürfnisse deine Zielgruppe hat (lies dazu auch: Wie du deine Zielgruppe definierst und findest). Schlägt sie sich ggf. mit Problemen herum, die du lösen kannst? Löst deine Geschäftsidee schon diese Probleme oder lässt sie sich damit vereinen? Dann nur zu. Jegliches Angebot am Markt bietet eine Lösung.

Hier ein paar Beispiele:

  • wir möchten besondere Momente in unserem Leben festhalten: der Fotograf drückt auf den Auslöser
  • wir möchten unsere Karriere vorantreiben: entsprechende Coaches können uns trainieren und uns darauf vorbereiten
  • wir wollen eine Tüte Gemischtes: der Kiosk nebenan kann aushelfen und so weiter und so fort…

Wie du siehst, geht es hierbei nicht um etwas Abgehobenes. Es ist eigentlich ziemlich simple. Natürlich wäre es ideal, wenn du Lösungen lieferst, die viele Menschen gebrauchen können, aber kaum einer anbietet. Das wäre ein Jackpot! Dann ist dein Business quasi ein Selbstläufer. Aber viele von uns haben doch eher eine Reihe Mitbewerber, die ihren Job gut machen und auch ein tolles Angebot haben, deshalb kommen wir zur nächsten Frage:

3/ Ist deine Idee einzigartig?

Du weißt jetzt, dass du das ein oder andere Problem löst, aber was unterscheidet dich von deinen Mitbewerbern? Mach dir Gedanken darüber, wie du dich von ihnen differenzieren kannst. Was ist das besondere an dir und deinem Angebot? Warum soll der Konsument bei dir kaufen? Bietest du Mehrwerte an (lies dazu auch: Wie du deinen Mehrwert heraus arbeitest)?

4/ Elevator Pitch: Kannst du deine Idee in einem Satz beschreiben?

Was ist ein Elevator Pitch? Eine überzeugende Kurzpräsentation des eigenen Business. Der Name rührt daher, dass jemand einen Fremden während einer Fahrt mit dem Aufzug von seinem Angebot überzeugt.

Kannst du deine Idee schlagfertig in einem Satz erzählen? Falls dir das partout nicht gelingen will, ist deine Idee noch nicht ausgereift. Irgendwo hakt es. Vielleicht versuchst du zu viele Aspekte unter einen Hut zu bringen. Überprüfe deine Idee nochmal.

Ein gelungener Elevator Pitch sollte unbedingt beinhalten welche Lösung du anbietest und warum du der richtige Partner bist.

Hast du deinen Elevator Pitch formuliert, wirst du für alle Zeiten dankbar sein, denn du wirst ihn oft gebrauchen können: Auf Messen, bei Seminaren, Netzwerktreffen, Vorträgen, Telefonaten…

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5/ Ist deine Idee zukunftsfähig?

Ist deine Dienstleistung oder dein Produkt auch in 10 Jahren noch gefragt? Beobachte den Markt, analysiere Trends. Schau genau hin: Was bewegt die jungen Menschen, in welche Richtung laufen sie? Als Unternehmer sollte man den Wandel der Zeit immer im Blick haben und sich entsprechend anpassen.

6/ Was sagt dein Umfeld zu deiner Idee?

Bei der Bewertung deiner Idee, kann dein Umfeld ungemein hilfreich sein. Erzähle deinen Freunden, guten Bekannten/Kollegen und deiner Familie von deinen Plänen. Hol dir Feedback und analysiere es. Viele Köpfe, viele Meinungen, aber du bist sicher in der Lage diese zu filtern. Wie fällt die allgemeine Reaktion aus? Gibt es weiterführende Ideen und Ratschläge? Man kennt das von einer Wohnungsbesichtigung: Wenn der Interessent die Wohnung gedanklich schon einrichtet, dann ist das ein gutes Zeichen.

7/ Passt dein Produkt in den Markt?

Gibt es genügend Menschen, die an deinem Angebot interessiert sind? Oder ist der Markt vielleicht schon übersättigt? Auch hier lohnt sich ein Blick zu den Mitbewerbern: Wie verkauft sich ihr Angebot?

Bietest du ein Produkt an, lohnt es sich bei Amazon zu recherchieren: Wie verkaufen sich dort ähnliche Produkte?

Bietest du eine Dienstleistung an, suche nach deinen Mitbewerben in den den sozialen Netzwerken und in Foren: Wie ist die Stimmung, wie sehr müssen sie sich Bemühen um ihre Leistung zu verkaufen und frage dich gleichzeitig ob du diese Energie selbst aufbringen kannst?

Fazit

Wie in vielen Dingen: Aller Anfang ist schwer. Doch die Lösung ist ganz einfach: ANFANGEN & MACHEN. Mir hilft es immer alle To-do’s aufzulisten und sie dann suksessive abzuarbeiten.


 
unsplash-logoCharles Deluvio 🇵🇭🇨🇦

Susanne Wiemer
Hola, ich bin Goldmarie a.k.a. Su Wiemer und ich zeige dir, wie du einen Online-Auftritt gestaltest, der deine Wunschkunden magisch anzieht und sie in Kunden umwandelt – Design matters!

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